Digitale Speisekarte (QR-Menü): Definition, Vorteile & Pflichtangaben

Eine digitale Speisekarte ist die elektronische Version der Karte, die Gäste meist per QR-Code am Tisch auf dem eigenen Smartphone öffnen — als Webseite, PDF oder interaktives Menü mit Fotos, Filtern und teils direkter Bestellfunktion. Für den Betrieb entscheidend: Preise, Verfügbarkeiten und Aktionen sind in Minuten aktualisiert, statt Karten neu drucken zu müssen — und Pflichtangaben wie Allergene lassen sich sauber und aktuell pflegen.

Vorteile gegenüber der gedruckten Karte

Varianten im Vergleich

VarianteStärkenGrenzen
PDF per QR-CodeIn 30 Minuten umgesetzt, keine laufenden KostenSchlecht auf dem Handy lesbar, keine Filter/Sprachen, Änderung = neue Datei
Web-SpeisekarteResponsiv, filterbar, mehrsprachig, SEO-wirksam (Gerichte werden gegoogelt!)Pflegeaufwand, braucht sauberes CMS oder Kartentool
Interaktives Menü mit BestellungBestellung/Bezahlung am Tisch, entlastet Service, erhöht DurchschnittsbonKosten, Schnittstelle zum Kassensystem nötig, passt nicht zu jedem Konzept

Worauf bei der Umsetzung achten?

Häufige Fragen

Muss die digitale Karte Allergene ausweisen?

Ja — die Kennzeichnungspflichten (LMIV, Zusatzstoffe) gelten unabhängig vom Medium. Digital ist die Pflege aber deutlich einfacher: einmal am Gericht hinterlegt, überall aktuell.

Was kostet eine digitale Speisekarte?

Vom kostenlosen PDF-QR-Code über Web-Karten für etwa 10–50 € pro Monat bis zu Bestell-Lösungen mit Kassenanbindung ab rund 50–150 € monatlich. Entscheidend ist, welche Stufe zum Konzept passt.

Bringt eine digitale Karte mehr Umsatz?

Indirekt ja: schnellere Preispflege, gezielte Platzierung ertragsstarker Gerichte und appetitliche Fotos wirken messbar auf den Durchschnittsbon — bei Bestellfunktion kommen Zusatzverkäufe („Noch ein Getränk?") dazu.

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