Corporate Rates sind verhandelte Firmenraten: Unternehmen erhalten für ihre Geschäftsreisenden einen festen Zimmerpreis oder Rabatt — das Hotel bekommt dafür planbares, wiederkehrendes Volumen an genau den Tagen, die sonst schwach sind (Montag bis Donnerstag). Richtig verhandelt ist die Firmenrate kein Rabatt, sondern ein Tausch: Preisnachlass gegen Volumen, Direktbuchung ohne OTA-Provision und Nebensaison-Füllung.
Konditionen eintragen — der Netto-Vergleich zur OTA-Buchung erscheint sofort.
Solange der Firmenrabatt unter der OTA-Provision liegt, verdienen Sie an jeder Firmen-Nacht MEHR als an der Portal-Buchung — und die Roomnights kommen wochentags, wo sie sonst fehlen. Über der Provision beginnt der echte Preisnachlass: dann zählt das zugesagte Volumen.
| Baustein | Praxis |
|---|---|
| Zielkunden finden | Wer bucht heute schon einzeln? Kassendaten/PMS nach Firmen-Mails filtern; dazu Gewerbegebiete, Kliniken, Handwerker-Kolonnen, Berater der Umgebung. |
| Staffel statt Einheitsrabatt | Z. B. 10 % ab 50, 15 % ab 100, 20 % ab 200 Roomnights/Jahr — mit Jahresgespräch statt automatischer Verlängerung. |
| Konditionen definieren | Verfügbarkeit (Last Room vs. Kontingent), Storno bis 18 Uhr, Rechnungsstellung, Frühstück inklusive ja/nein — schriftlich, einseitig, klar. |
| Buchungsweg direkt | Corporate-Code in der Booking Engine oder feste Ansprechperson — die Rate darf nie über OTAs laufen (Provision auf den Rabatt = doppelter Verlust). |
| Volumen tracken | Roomnights je Firma quartalsweise gegen die Zusage stellen — wer liefert, behält die Rate; wer nicht, rutscht eine Stufe. |
Als Faustregel ab ~30–50 Roomnights pro Jahr — darunter reicht ein formloser Stammkunden-Vorteil. Entscheidend ist weniger die Schwelle als die Staffel: Kleine Zusagen bekommen kleine Rabatte.
Meist 10–20 % auf die flexible Tagesrate, je nach Volumen und Saisonverteilung. Merkregel: Bis zur Höhe der OTA-Provision ist der „Rabatt" für Sie kostenlos — darüber muss ihn das Volumen rechtfertigen.
Nur Top-Partnern mit echtem Volumen — LRA bedeutet, dass die Firma auch das letzte Zimmer zur Firmenrate bekommt, wenn Sie es teurer verkaufen könnten. Für die meisten Vereinbarungen reicht Verfügbarkeit „nach Kontingent/Auslastung" mit Blackout-Daten.
Mit dem, was da ist: bestehende Einzelbucher ansprechen (die Firma steht auf der Rechnung), ein einseitiges Corporate-Angebot als PDF, gezielte Besuche im Gewerbegebiet, LinkedIn-Kontakt zu Office-Managern. Zehn richtige Firmen füllen einen Wochentag-Kalender.
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